Multiple Sklerose (MS) – Stammzellen- und Exosomen-Therapie in Istanbul, Türkei

Multiple Sklerose (MS) – Stammzellen- und Exosomen-Therapie in Istanbul, Türkei
Abstrakte Darstellung der Nervenbahnen und der regenerativen Zellsignale bei Multipler Sklerose

MS verstehen – Multiple Sklerose – und die Rolle der regenerativen Therapie für Patienten

Klinische Einblicke von Prof. Dr. Serdar Kabataş, MD, PhD (C)

Multiple Sklerose beginnt fast nie mit Gewissheit.
Um zu verstehen, wo die regenerative Therapie bei Multipler Sklerose eine Rolle spielen kann, muss man zunächst wissen, wie sich die Krankheit selbst verhält und entwickelt.

Eine persönliche Perspektive eines Neurochirurgen und Spezialisten für Stammzellen und Immunologie

Ich bin Prof. Dr. Serdar Kabataş.

Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems, und Multiple Sklerose ist eine der Erkrankungen, die sich selten so verhält, wie es die Patienten erwarten. Nicht weil sie mysteriös ist, sondern weil sie sich langsam entwickelt. Oft still und leise. Manchmal auf eine Weise, die in einer einzigen Konsultation schwer zu erklären ist.

Was Multiple Sklerose besonders herausfordernd macht, sind nicht nur die Entzündungen oder die Läsionen, die im MRT zu sehen sind. Es ist die lange Zeitspanne, in der Patienten mit Unsicherheit leben – zwischen Phasen, die sich aktiv anfühlen, und Phasen, die stabil erscheinen, ohne jemals ganz sicher zu sein, was wirklich im Nervensystem vor sich geht.

Im Laufe der Jahre habe ich viele Patienten getroffen, die sich weniger um die Diagnose selbst als vielmehr um eine einfache Frage sorgten: Gibt es noch etwas, das beeinflusst werden kann?
An dieser Stelle kommen in der Regel regenerative Ansätze ins Spiel. Stammzellen. Exosomen. Biologische Unterstützungstherapien. Oft begleitet von Hoffnung, aber ebenso oft auch von Verwirrung.

Meine Aufgabe besteht in erster Linie nicht darin, eine weitere Option anzubieten, sondern diese Ansätze in einen neurologischen Kontext zu stellen – zu erklären, wo sie eine Rolle spielen können und wo eindeutig nicht.

Dieser Artikel wurde mit dieser Absicht geschrieben.

  • Keine Verbesserung versprechen.
  • Nicht als Ersatz für etablierte MS-Therapien gedacht.
  • Aber um ruhig und ehrlich zu erklären, wann regenerative Medizin bei Multipler Sklerose noch biologisch sinnvoll sein kann – und wann nicht mehr.

Denn bei Multipler Sklerose ist das Timing mehr als bei vielen anderen neurologischen Erkrankungen kein Detail.
Es ist der entscheidende Faktor.

Multiple Sklerose ist keine einzelne Krankheit, sondern ein Spektrum von Krankheitsverläufen.

Im Alltag wird MS oft als eine einzige Erkrankung betrachtet. In der klinischen Realität ist dies jedoch nicht der Fall.
Neurologen sprechen von unterschiedlichen Krankheitsverläufen, da die Mechanismen, die zu Schäden führen, im Verlauf der Erkrankung nicht immer gleich sind. Das Nervensystem reagiert nicht in jedem Stadium auf dieselbe Weise. Was zu Beginn noch biologisch beeinflusst werden kann, wird später zunehmend fixiert.

Dieser Unterschied ist wichtig. Er ist medizinisch wichtig. Und er ist für Patienten emotional wichtig.

MS wird grob in drei Hauptformen unterteilt:

  • Schubförmig remittierende MS.
  • Sekundär progrediente MS.
  • Primär progrediente MS.

Dies sind keine akademischen Bezeichnungen. Sie beschreiben, wie sich die Krankheit im Laufe der Zeit verhält – und wie viel Spielraum für Interventionen noch besteht.

Schubförmig remittierende Multiple Sklerose: Die Phase, in der Entzündungen dominieren

Abstrakte Darstellung der schwankenden neuronalen Signalübertragung und Entzündung bei schubförmig remittierender Multipler Sklerose

Die schubförmig remittierende MS ist in der Regel die bei der Diagnose vorliegende Form.
Die Patienten erleben Schübe. Phasen, in denen sich die neurologischen Symptome deutlich verschlimmern. Schwäche. Sensibilitätsstörungen. Sehstörungen. Probleme mit dem Gleichgewicht oder der Koordination. Nach diesen Episoden kommt es oft zu einer Besserung. Manchmal fast vollständig. Manchmal nur teilweise.

Aus Sicht des Patienten fühlt sich diese Phase unvorhersehbar an. Die Symptome kommen und gehen. Gute Phasen wechseln sich mit schlechten ab. Die Krankheit fühlt sich instabil an.

Aus biologischer Sicht geschieht jedoch etwas ganz Bestimmtes. Während eines Rückfalls durchdringen Immunzellen die Blut-Hirn-Schranke und greifen die Myelinscheide an, die isolierende Hülle um die Nervenfasern. Dadurch wird die Signalübertragung gestört. Die Nerven sind zwar noch vorhanden, aber die Kommunikation wird beeinträchtigt.
Einige Patienten fragen, ob dies bedeutet, dass die Nerven bereits „zerstört” sind. In vielen Fällen ist dies nicht der Fall. In diesem Stadium werden viele Symptome nicht durch einen dauerhaften Nervenverlust verursacht, sondern durch:

  • Entzündung
  • Schwellung
  • vorübergehende Demyelinisierung
  • gestörte Signalübertragung

Mit anderen Worten: Ein Großteil der Schädigung ist noch funktional und noch nicht vollständig strukturell. Das bedeutet nicht, dass sie harmlos ist. Es bedeutet auch nicht, dass sie sich von selbst zurückbildet. Es bedeutet jedoch, dass das Nervensystem noch ein gewisses Maß an biologischer Reaktionsfähigkeit besitzt.
👉 In dieser Phase werden sogar unterstützende regenerative Ansätze diskutiert.

Wenn eine biologische Therapie überhaupt in Betracht gezogen wird, dann während der schubförmig-remittierenden Phase. Spätere Phasen verhalten sich anders. Die Biologie verändert sich.

Sekundär progrediente Multiple Sklerose: Wenn Schäden weniger reversibel werden

Bei einigen Patienten bleibt die schubförmig remittierende MS nicht stabil. Im Laufe der Zeit, oft schleichend, verändert die Krankheit ihr Verhalten.

Die Rückfälle werden weniger ausgeprägt oder verschwinden ganz. Dennoch nimmt die Funktionsfähigkeit weiter ab. Das Gehen wird schwieriger. Die Müdigkeit nimmt zu. Die kognitiven Anstrengungen steigen. Dies ist sekundär progrediente MS – Multiple Sklerose.

Von außen betrachtet kann diese Phase ruhiger erscheinen. Es gibt weniger dramatische Angriffe.

Von innen heraus empfinden es viele Patienten als schwieriger.

  • Die Erholung kehrt nicht mehr zurück.
  • Biologisch gesehen verschiebt sich der Fokus.
  • Die Entzündung wird weniger dominant.
  • Neurodegeneration gewinnt an Bedeutung.
  • Der Axonverlust nimmt zu.
  • Neuronale Netzwerke sind gestört.
  • Die Kompensationsfähigkeit des Nervensystems nimmt ab.

In diesem Stadium sind die Schäden nicht mehr in erster Linie funktioneller Natur. Sie sind zunehmend struktureller Art. Und strukturelle Schäden lassen sich nicht allein durch Signale beheben.
In Beratungsgesprächen ist dies in der Regel der Punkt, an dem eher die Erwartungen als die Behandlungspläne angepasst werden müssen.

Regenerative Therapien bei SPMS können dennoch:

  • Einfluss auf die verbleibende Entzündungsaktivität
  • Unterstützung der Symptomstabilität bei ausgewählten Patienten
  • in einigen Fällen langsamer weiterer Rückgang
  • Sie können verlorene Funktionen nicht wiederherstellen.
  • Sie können zerstörte Wege nicht wieder aufbauen.
  • Sie können eine langjährige Behinderung nicht rückgängig machen.

Dies ist keine Einschränkung der Medizin. Es ist eine Einschränkung der Biologie.

Primär progrediente Multiple Sklerose: Ein grundlegend anderer Krankheitsverlauf

Die primär progrediente MS verläuft von Anfang an anders.

Es gibt keine eindeutigen Rückfälle. Keine Phasen der Erholung. Die neurologischen Funktionen verschlechtern sich langsam und kontinuierlich.

  • Die Entzündung ist weniger sichtbar.
  • Degenerative Prozesse dominieren frühzeitig.
  • MRT-Befunde spiegeln diesen Unterschied oft recht deutlich wider.

Aus Sicht der regenerativen Medizin stellt dies eine erhebliche Einschränkung dar. Die Mechanismen, auf die Stammzellen oder Exosomen hauptsächlich Einfluss nehmen – Immunmodulation, Entzündungssignale – spielen hier eine geringere Rolle. Es gibt weniger zu modulieren.

In vielen Fällen von PPMS ist eine regenerative Therapie nicht geeignet.
Nicht jede biologische Option ist eine medizinische Verpflichtung.

Warum das Timing wichtiger ist als die MS-Diagnose selbst

Patienten fragen oft, ob eine Stammzellen- oder Exosomen-Therapie „für MS“ geeignet ist. Aus medizinischer Sicht ist diese Frage unvollständig.
Entscheidend ist nicht die Bezeichnung der Diagnose, sondern der aktuelle biologische Zustand der Erkrankung.

  • Ist die Entzündung noch aktiv?
  • Ist der Schaden noch teilweise reversibel?
  • Gibt es Anzeichen für eine anhaltende Immunaktivität?
  • Wenn die Antwort ja lautet, könnte es Raum für biologische Unterstützung geben.
  • Wenn die Antwort nein lautet, gibt es normalerweise keine.

Dies ist in der Regel der Moment, in dem schwierige Gespräche beginnen.

Aus diesem Grund folgen verantwortungsbewusste Programme einem klaren Prinzip: Regenerative Therapien kommen, wenn überhaupt, während der schubförmig-remittierenden Phase in Betracht.
Nicht später.
Nicht als letzter Versuch.
Nicht ohne Evidenz.

MRT-Bildgebung bei Multipler Sklerose: Eine zwingende Voraussetzung vor jeder Therapie

Kontrastreiche abstrakte Illustration, die die MRT-basierte diagnostische Beurteilung bei Multipler Sklerose darstellt

Dieser Punkt ist nicht verhandelbar.
Ohne eine aktuelle MRT-Untersuchung wird keine Behandlung angeboten.
Eine MRT-Untersuchung ist unerlässlich, um Folgendes zu verstehen:

  • ob die Entzündung aktiv ist
  • ob neue oder sich vergrößernde Läsionen vorhanden sind
  • Wie groß ist der strukturelle Schaden insgesamt?
  • ob das Krankheitsumfeld noch biologisch reaktionsfähig ist

Ohne MRT-Bildgebung werden Behandlungsentscheidungen zu Spekulationen. Spekulative Medizin hat hier keinen Platz.
Keine MRT bedeutet keine Therapie. Ohne Ausnahme.

Warum Stammzelltherapie bei Multipler Sklerose diskutiert wird

Die Stammzelltherapie bei MS wird oft missverstanden.
Das Ziel ist nicht, Neuronen zu ersetzen.
Das Ziel ist nicht, das Gehirn zu regenerieren.

Mesenchymale Stammzellen wirken in erster Linie über biologische Signalwege. Sie interagieren mit Immunzellen. Sie beeinflussen Entzündungswege. Sie setzen Faktoren frei, die das Verhalten von Gewebeumgebungen beeinflussen.

Bei MS – insbesondere in entzündlichen Phasen – ist diese Signalfunktion die gesamte Grundlage.
Einige Patienten fragen, ob dies die Krankheit „zurücksetzen” kann.
So verhält sich MS jedoch nicht.

Exosomen-Therapie bei Multipler Sklerose: Biologische Signalübertragung statt Ersatz

Exosomen sind kleine Vesikel, die von Zellen freigesetzt werden. Sie transportieren Proteine und genetische Signale, die andere Zellen beeinflussen.

  • Sie teilen sich nicht.
  • Sie wachsen nicht an.
  • Sie bilden kein Gewebe.

Was sie für neurologische Erkrankungen relevant macht, ist ihre Fähigkeit, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden und mit Immunzellen im Zentralnervensystem zu interagieren.

  • Sie sind kein Heilmittel.
  • Sie sind kein Ersatz.
  • Sie sind ein biologisches Kommunikationsmittel.

Wenn die regenerative Therapie bei MS ihre biologischen Grenzen erreicht

Kontrastreiche abstrakte Darstellung der neuronalen Signalübertragung und regenerativen Zellkommunikation bei Multipler Sklerose

Es gibt Patienten, die erst dann um eine Behandlung bitten, wenn die Krankheit bereits deutlich fortgeschritten ist.
Aus medizinischer Sicht ist es dann oft schon zu spät.
Nicht weil die Medizin versagt hat, sondern weil die Biologie Grenzen hat.
Diese Grenzen anzuerkennen, gehört zu einer ehrlichen Betreuung dazu.

Welche Multiple-Sklerose-Patienten kommen für eine regenerative Therapie in Frage?

Eine sorgfältige Auswahl ist unerlässlich.
Patienten, die für eine unterstützende regenerative Therapie in Betracht kommen, weisen in der Regel folgende Merkmale auf:

  • eine bestätigte MS-Diagnose haben
  • befinden sich in der schubförmig-remittierenden Phase
  • MRT-Befunde einer entzündlichen Aktivität zeigen
  • trotz Standardbehandlung weiterhin symptomatisch bleiben
  • die Grenzen des Ansatzes verstehen

Viele Patienten erfüllen diese Kriterien nicht.
Und das ist in Ordnung.

Vor einer regenerativen Therapie bei MS ist eine medizinische Untersuchung erforderlich.

Bevor eine Behandlung besprochen wird, ist eine strukturierte Beurteilung erforderlich. Dazu gehören die neurologische Anamnese, die Auswertung der MRT-Untersuchung, die Beurteilung der Medikation und die Besprechung der Erwartungen.
Erst dann kann eine verantwortungsvolle Entscheidung getroffen werden.

Wie regenerative Therapie in der klinischen Praxis angewendet wird

Wenn eine Therapie als angemessen erachtet wird, werden die Protokolle individuell angepasst.
Sie umfassen in der Regel die intravenöse Verabreichung von Stammzellen oder Exosomen unter ärztlicher Aufsicht. Die Verfahren sind minimal invasiv und werden im Allgemeinen gut vertragen.

Sicherheit und ethische Standards in der regenerativen MS-Therapie

Verantwortungsvolle regenerative Medizin folgt strengen Standards: GMP-zertifizierte Verarbeitung, ethisch gewonnene Zellen, keine embryonalen Stammzellen, keine unbewiesenen Ansätze.
Sicherheit steht immer an erster Stelle.

Was MS-Patienten nach einer regenerativen Therapie erleben können

Einige Patienten berichten von weniger Müdigkeit. Einige beschreiben eine bessere Ausdauer. Andere bemerken kaum Veränderungen. Einige bemerken gar keine.
Diese Variabilität ist zu erwarten.
Die Biologie reagiert nicht einheitlich.

Eine klinische Perspektive zur regenerativen Therapie bei Multipler Sklerose

  • Bei Multipler Sklerose ist das richtige Timing wichtiger als die richtige Technik.
  • Nicht jede Phase kann beeinflusst werden.
  • Nicht jeder Patient sollte behandelt werden.
  • Nicht jede Option sollte verfolgt werden.

Regenerative Medizin bleibt bei verantwortungsvoller Anwendung selektiv und unterstützend.
Im richtigen Moment eingesetzt, kann sie dazu beitragen, ein System zu stabilisieren, das biologisch noch reaktionsfähig ist.
Im falschen Moment sollte sie nicht angeboten werden.

Häufig gestellte Fragen – Stammzellen- und Exosomen-Therapie bei MS – Multiple Sklerose

Häufig gestellte Fragen zu Multipler Sklerose Stammzell-Exosom-Therapie

Ist die Stammzellen- oder Exosomen-Therapie etwas, das Neurologen normalerweise bei MS einsetzen?

Nein. Nicht als Standardbehandlung.
In der routinemäßigen neurologischen Versorgung wird Multiple Sklerose mit krankheitsmodifizierenden Medikamenten, Rehabilitation und langfristiger Überwachung behandelt.
Die Stammzellen- oder Exosomen-Therapie ersetzt das nicht. Wenn darüber gesprochen wird, dann separat – in der Regel, weil Patienten fragen, was es außer den Standardoptionen noch gibt, und nicht, weil es zur Routinebehandlung geworden ist.

Wann beginnen Ärzte in der Regel überhaupt, über regenerative Therapien bei MS zu sprechen?

Nicht frühzeitig. In der Regel viel später, nachdem die Patienten bereits eine Zeit lang mit MS gelebt haben und erfahren haben, wie unvorhersehbar diese Erkrankung sein kann.
Diese Gespräche kommen bei der Diagnose nicht zur Sprache und auch nicht während der ersten Behandlungsschritte. Sie kommen erst dann zur Sprache, wenn die Entzündung noch vorhanden ist, aber die Geduld mit den Standardoptionen langsam zu Ende geht.

Warum weigern Sie sich, über eine Therapie zu sprechen, wenn keine aktuelle MRT-Untersuchung vorliegt?

Denn ohne MRT gibt es nichts Konkretes zu besprechen.
Die Symptome sind bei MS unzuverlässig. Sie schwanken und geben keinen Aufschluss darüber, wie sich die Krankheit biologisch entwickelt. Das MRT hingegen schon.
Ohne Bildgebung gibt es kein klares Bild. Und ohne ein klares Bild macht es keinen Sinn, über regenerative Therapie zu sprechen. Damit ist die Diskussion beendet.

Reparieren Stammzellen oder Exosomen tatsächlich beschädigte Nerven bei MS?

Nicht so, wie sich viele Menschen das vorstellen. Sie bauen keine zerstörten Nervenbahnen wieder auf und stellen keine verlorenen Funktionen wieder her, wenn strukturelle Schäden einmal aufgetreten sind.
Ihre Rolle, wenn überhaupt, bezieht sich auf die Signalübertragung und Immunmodulation – nicht auf den Wiederaufbau.
Dieser Unterschied ist wichtiger, als die meisten Patienten erwarten.

Was bemerken Patienten in der Regel nach einer solchen Therapie?

Es gibt keine typische Antwort.
Einige Patienten sagen, dass sie sich weniger erschöpft oder stabiler fühlen.
Andere beschreiben nur geringfügige Veränderungen.
Manche bemerken nichts, was sie mit Sicherheit der Therapie zuschreiben würden. Diese Bandbreite an Reaktionen ist normal und muss offen angesprochen werden.

Gibt es einen Zeitpunkt, an dem eine Stammzellen- oder Exosomen-Therapie bei MS einfach zu spät ist?

Ja. Es gibt Situationen, in denen die Erkrankung bereits ein Stadium erreicht hat, in dem eine biologische Modulation wahrscheinlich nicht mehr hilft.
Bei fortgeschrittener progressiver MS, insbesondere wenn strukturelle Schäden überwiegen, bietet die regenerative Therapie oft nur einen geringen Nutzen. In diesen Fällen Nein zu sagen, ist kein Versagen der Medizin.
Es ist Teil einer verantwortungsvollen medizinischen Entscheidungsfindung.

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