Unser Rückblick: Die erste ISSCA-Schulung 2026 – zwei Tage, an denen regenerative Medizin greifbar wurde

Unser Rückblick: Die erste ISSCA-Schulung 2026 – zwei Tage, an denen regenerative Medizin greifbar wurde
Unser Rückblick Die erste ISSCA

Fortgeschrittene klinische Ausbildung in regenerativer Medizin – Rückblick Istanbul

Datum: 9.–10. Januar 2026
Ort: Istanbul – Tag 1 (Radisson Blu Şişli), Tag 2 (REGEN Clinic, Beşiktaş)
In Zusammenarbeit mit: ISSCA, REGEN & MedClinics

Zwei klinische Tage in Istanbul, konzipiert für Ärzte, die Struktur statt Trends wünschen. Von der Entscheidungslogik und den Indikationskriterien bis hin zur Live-Beobachtung in der Klinik – diese ISSCA-Schulung konzentrierte sich auf reale Arbeitsabläufe, Sterilitätsstandards und Protokolle, die Sie tatsächlich anwenden können.

Bei manchen medizinischen Schulungen bekommt man Folien.
Diese hier bot uns etwas Selteneres: Klarheit.

An zwei intensiven Tagen in Istanbul brachte die ISSCA Advanced Clinical Training in Regenerative Medicine eine internationale Gruppe von Ärzten zusammen – Orthopäden, Schmerzmediziner, Ästhetiker, Neurologen und andere –, die alle mit derselben stillen klinischen Frage beschäftigt sind:

„Mache ich das sicher – und basiert mein Handeln tatsächlich auf Fakten?“

Und genau das hat dieser Kurs geboten. Kein Hype. Keine Abkürzungen. Nur strukturierte Protokolle, Beobachtungen aus der Praxis und ehrliches medizinisches Denken, das die klinische Entscheidungsfindung verbessert, sobald man wieder in der Praxis ist.

Warum diese Ausgabe etwas Besonderes war

1) Es hat die Wissenschaft nicht von der klinischen Realität getrennt.

Am ersten Tag wurden die Grundlagen geschaffen: Mechanismen, Indikationen und Entscheidungslogik. Am zweiten Tag wurde nicht nur über die Umsetzung „gesprochen“, sondern sie wurde in einer funktionierenden klinischen Umgebung gezeigt.

Diese Verbindung zwischen beiden Tagen war der wahre Wert:

Nicht nur lernen, was es gibt…
, sondern auch lernen, wann, warum und wie man regenerative Medizin verantwortungsbewusst anwendet.

2) Es wurde auf der Grundlage von Entscheidungen und nicht von Schlagworten aufgebaut.

In der regenerativen Medizin mangelt es nicht an Trends.
Aber Trends behandeln keine Patienten – Entscheidungen tun dies.

Während der gesamten Ausbildung lag der Schwerpunkt auf einer strukturierten klinischen Denkweise:

  • Welcher Patient ist berechtigt – und wer nicht?
  • Welches Biologikum ist für welches Ziel sinnvoll?
  • Welche Technik ist erforderlich?
  • Wie man richtig dokumentiert
  • Wie man verantwortungsbewusst nachfasst

Dieses „Entscheidungsbaum-Denken“ tauchte immer wieder auf – und genau das machte den Inhalt für alle Fachbereiche wirklich nutzbar.

3) Es blieb sachlich, nicht werblich.

Es ist wichtig, dies laut auszusprechen:

Es gab keine Erzählung über „Wundermittel“ in dem Raum.

Stattdessen war der durchgängige Ton:

✅ sterile Standards
✅ realistische Indikationen
✅ reproduzierbare Arbeitsabläufe
✅ Grenzen und Sicherheit an erster Stelle

Das ist die Art von Bildungskultur, die die regenerative Medizin braucht, wenn sie als Disziplin reifen will – und wenn sie langfristig das Vertrauen sowohl von Ärzten als auch von Patienten gewinnen will.

Tag 1: Wissenschaft, Protokoll-Logik und das „Warum“ hinter dem „Wie“

Veranstaltungsort: Radisson Blu Şişli

Der erste Tag war auf die beste Art und Weise dicht – nicht überladen, sondern zielgerichtet strukturiert.

Die Themen bewegten sich durch das Feld, so wie echtes klinisches Denken funktioniert:

  • Verständnis der Mechanismen (Stammzellen & Exosomen)
  • Biologie mit Ergebnissen verbinden
  • Indikationen und Einschränkungen der Kartierung
  • Erweiterung um unterstützende Protokolle und integrative Module

Es ging nicht darum, Informationen auswendig zu lernen.
Es ging darum, das System hinter den Behandlungsoptionen zu verstehen.

Und zwischen den Sitzungen geschah ganz natürlich noch etwas anderes:
Die Ärzte nutzten die Pausen so, wie medizinische Pausen genutzt werden sollten – sie tauschten sich über Fälle aus, verglichen Ansätze und lernten aus den praktischen Erfahrungen der anderen.

Tag 2: Live-Demonstrationen in der Klinik – Schritt für Schritt, ohne Filter

Veranstaltungsort: REGEN Clinic, Beşiktaş

Am zweiten Tag wurde der Kurs zu etwas, das man aus keinem Lehrbuch lernen kann.

In der REGEN-Klinik demonstrierte das Team reale Arbeitsabläufe in Echtzeit, darunter:

  • Anti-Aging-Anwendungen
  • Protokolle zur Schmerzbehandlung
  • Orthopädische Anwendungsfälle
  • Anwendungen von Exosomen
  • Technik der Knochenmarkpunktion
  • Technik der Fettabsaugung
  • Isolierungsverfahren (SVF, BMAC, PRP)

Dies basierte auf Beobachtungen (nicht auf praktischer Erfahrung), fühlte sich aber dennoch bemerkenswert realistisch an. Man konnte sterile Routinen, klinische Koordination und Dokumentationsgewohnheiten sehen – also genau die Details, die normalerweise darüber entscheiden, ob ein regeneratives Protokoll sicher durchgeführt wird oder nicht.

Foto-/Videoaufnahmen waren nur kurz erlaubt, und ehrlich gesagt: Diese Einschränkung war hilfreich. So blieb der Fokus auf der Medizin.

Was wir aus dieser Fortbildung zur regenerativen Medizin mitgenommen haben (über die Notizen hinaus)

Protokolle, die Sie tatsächlich übertragen können

Ein wiederkehrendes Thema war die Erstellung von Protokollen, die in verschiedenen Fachbereichen einsetzbar sind – nicht als „Einheitslösung“, sondern als Rahmenbedingungen, die Ärzte verantwortungsbewusst anpassen können.

Ein stärkeres Bewusstsein für klinische Grenzen

Es wurde immer wieder betont, was man nicht tun sollte – und das ist ein Zeichen für eine seriöse Ausbildung.
Denn in der regenerativen Medizin ist es oft das Wissen darüber, was man nicht tun sollte, das Ihre Patienten und Ihre Ergebnisse schützt.

Ein Netzwerk, das auch nach dem Kurs noch wichtig ist

Ein Zertifikat ist schön – aber eine Gemeinschaft ist es, was langfristig wirklich die Qualität verbessert.
Diese Fortbildung schuf echte Verbindungen zwischen Ärzten, nicht nur ein Gruppenfoto und einen Abschied.

Zertifizierung und Abschluss

Am Ende des Programms erhielten die Teilnehmer das ISSCA-zertifizierte Zertifikat, das international anerkannt ist und mit strukturierten medizinischen Standards verknüpft ist.

Und ja: Die Art und Weise, wie die Kursmaterialien, die Organisation und die klinische Umsetzung gehandhabt wurden, signalisierte etwas Wichtiges – dies war nicht darauf ausgelegt, zu beeindrucken. Es war darauf ausgelegt, in der realen klinischen Praxis Bestand zu haben.

Danke – und was wir uns noch wünschen

An die ISSCA-Fakultät, das REGEN-Team und alle Ärzte, die mit einer offenen klinischen Einstellung nach Istanbul gekommen sind: Vielen Dank.

Dies ist die Art von Ausbildung, die die regenerative Medizin voranbringt – nicht indem sie lauter wird, sondern indem sie sauberer, sicherer und standardisierter wird.

Wir freuen uns auf die nächsten Formate, in denen Medizin so unterrichtet wird, wie sie unterrichtet werden sollte:

vom Mechanismus → zum Protokoll → zur tatsächlichen klinischen Umsetzung.

Möchten Sie an einer zukünftigen Schulung zur regenerativen Medizin teilnehmen?

Alle Details zur Schulung, die Module und das vollständige offizielle Programm finden Sie hier:
https://medclinics.com/regenerative-medicine-training-istanbul/

Wenn Sie einen Platz für die nächste Ausgabe reservieren möchten, wenden Sie sich bitte direkt an uns – die Plätze sind bewusst begrenzt, um den klinischen Austausch fokussiert zu halten.

Häufig gestellte Fragen zur Ausbildung in regenerativer Medizin

Für wen ist diese Fortbildung im Bereich regenerative Medizin gedacht?

Dieser Kurs richtet sich an zugelassene Ärzte, die in den Bereichen Muskel-Skelett-Versorgung, Schmerzmedizin, Neurologie, Ästhetik, Rehabilitation und verwandten Bereichen tätig sind – insbesondere an diejenigen, die eher nach strukturierten, klinisch anwendbaren regenerativen Protokollen als nach reiner Theorie suchen.

Ist die Ausbildung praxisorientiert oder beobachtungsbasiert?

Der zweite Tag ist klinisch und hautnah, aber auf Beobachtung ausgerichtet. Das bedeutet, dass die Teilnehmer echte Arbeitsabläufe Schritt für Schritt verfolgen, einschließlich steriler Vorbereitung, Dokumentationsgewohnheiten und Teamkoordination – ohne dass dies zu einer „Show“ wird.

Welche Themen und Biologika werden behandelt?

Die Schulung umfasst regenerative Entscheidungslogik und klinische Pfade, einschließlich Stammzellmechanismen, Exosomenanwendungen, PRP und SVF/BMAC-Arbeitsabläufe – mit Schwerpunkt auf realistischen Indikationen, Einschränkungen und Nachsorgestrukturen.

Erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat?

Ja. Die Teilnehmer erhalten nach Abschluss ein von der ISSCA anerkanntes Zertifikat, das internationalen Bildungsstandards und strukturierten Protokollen entspricht.

Warum ist Istanbul ein starker Standort für dieses klinische Format?

Weil es die Kombination aus einem fokussierten Theorietag in einem professionellen Konferenzumfeld und einem realen Praxistag in einer funktionierenden regenerativen Umgebung ermöglicht – genau dort, wo Protokolle entweder Bestand haben … oder nicht.

Foto-Highlights vom ISSCA-Training in Istanbul

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